15. Dezember 2016
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Clariant lässt Software Aufträge vergeben

Große Verlader arbeiten häufig mit SAP, Spediteure oft mit Edifact oder Fortras. Weil die Systeme nicht vollständig kompatibel sind, geben Mitarbeiter die Informationen für einzelne Aufträgen immer noch per Mail oder Telefon weiter. Doch letztlich müssen beide Seiten die Daten in ihr System einpflegen – doppelte Arbeit, die dazu noch fehleranfällig ist.

Clariant, Konzern mit Schweizer Wurzeln, der seine Spezialchemikalien weltweit vertreibt, hat schon seit einiger Zeit einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden: eine Schnittstelle die die unterschiedlichen Welten nahtlos verbindet. Clariant managt Transporte mithilfe einer Logistikplattform, die von der Münchner Euro-Log AG entwickelt wurde."Jetzt für die Logistik News anmelden"

Die Regel
Geben Clariant-Mitarbeiter Aufträge ein, stellt das SAP-System fest, von welchem Standort, mit welcher Versandart und zu welchem Zeitpunkt ein Kunde beliefert wird. Jeder Region ist ein Spediteur exklusiv zugeordnet. So ist beim Anlegen des Auftrags schon entschieden, wer den Auftrag erhält, erläutert Philipp Edelmann, „Global Process Expert Distribution“ bei Clariant. „Wir haben diesen Prozess bewusst extrem verschlankt, um hohe Standardisierung und Effizienz zu ermöglichen.“

Die Speditionsaufträge werden im XML-Format über eine Schnittstelle, das SAP Interface, übertragen. Sie gelangen über sichere Internetverbindung in das Clearing Center des IT-Dienstleisters Euro-Log. Hier werden sie in ein Datenformat umgewandelt, das die Systeme des Spediteurs lesen können. Pro Jahr werden so rund 200.000 Transportaufträge über die Euro-Log-Plattform gemanagt. (rok) Mehr lesen...

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