|  25. August 2014
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Hommage an Lindenberg

Eine ganz besondere Zugmaschine ist seit einem Jahr auf deutschen Autobahnen unterwegs. Den nagelneuen Truck mit dem Konterfei des Rockmusikers Udo Lindenberg hat Helmut Frank, Gründer und Inhaber der Acos Group, für die Flotte seines Bremer Transportunternehmens bei Mercedes-Benz in Auftrag gegeben. Mit dem Brummi möchte Frank, der gleichzeitig Organisator des Sommerfestivals "A heart for Stuhr" ist, nach eigenen Angaben seine Verbundenheit mit der Udo-Lindenberg-Stiftung ausdrücken. Die 2006 in Calw gegründete Stiftung fördert junge Texter und Musiker durch Wettbewerbe, um neue Wege gegen das Mitmarschieren in der Masse zu suchen. Darüber hinaus soll sie nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten unterstützen und durch humanitäre und soziale Projekte den Schwächeren auf der Welt zur Seite stehen.

Der Schriftzug der Stiftung steht auf dem Truck unter dem Foto, das im Original von Tine Acke stammt, der Lebensgefährtin des Rockstars. Laut Frank war die Lindenberg-Stiftung von seiner Idee sofort begeistert. Arno Köster, der hauptverantwortliche Organisator der Stiftung begleitet die Idee von Frank.

"Natürlich hat die Stiftung vorher ein Modell zur Ansicht von uns bekommen", erklärt Frank, der den Truck bundesweit und auch mal eine Weile im Osten Deutschlands einsetzen möchte. "Dort hat Udo eine Menge Fans." Ein weiterer Schwerpunkt könne die A1 zwischen Hamburg und Bremen sein. Nur allzu gern hätte Frank Udo Lindenberg persönlich in Varrel begrüßt - und ihn für einen kurzen Auftritt auf der Bühne der Gutsscheune gewonnen. Offensichtlich ist der Gig nur knapp gescheitert. Zumindest bestand laut Frank die Hoffnung, den Hamburger Rocker als Special Guest auf der Bühne der Veranstaltung live zu erleben. Leider konnte Lindenberg das aufgrund eines spontanen Termins in Berlin nicht einhalten.

Bereits vor vier Jahren hat der Unternehmer begonnen, sich intensiver mit der Lindenberg-Stiftung zu beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt hat er schon zig Live-Konzerte des Hamburgers gesehen. Nach einer Privatspende hat ihn die Stiftung nach Calw eingeladen. Bei dieser Gelegenheit knüpfte Frank den persönlichen Kontakt zu Lindenberg, und dieser sei im Laufe der Zeit immer enger geworden. Zuletzt stach er mit Lindenberg auf dem Rockliner in See. Auf "Mein Schiff 2" hat der Musiker während des Trips von Hamburg über Oslo und Kopenhagen nach Kiel Konzerte gegeben.

Dass dieses Treffen für Frank ein ganz persönliches Highlight gewesen sein muss, liegt sicher nicht nur an seiner Verbundenheit mit der Lindenberg-Stiftung, sondern vielmehr daran, dass der 63-Jährige selbst bereits mit 15 Jahren sein erstes Live-Konzert gegeben hat und seine Leidenschaft dem Rock n Roll gehört. Mit 19 Jahren organisierte er dann das erste Konzert in seiner Heimatstadt Bremerhaven. Den Erlös spendete er für einen guten Zweck. Und dabei ist er bis heute geblieben - ob auf der Bühne oder im LKW.

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