10. Januar 2018
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Planfeststellungsbeschluss für Rheinbrücke übergeben

Die Planungen für den Bau der zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe sind auch auf rheinland-pfälzischer Seite abgeschlossen. Der Geschäftsführer des Landesbetriebs Mobilität, Alfred Dreher, überreichte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Speyer den Planfeststellungsbeschluss, der am 21. Dezember erlassen worden war. Das Papier wird voraussichtlich im März für vier Wochen offengelegt. Wenn in dieser Zeit niemand klage, werde es rechtskräftig. Nach Wissings Angaben sind auf rheinland-pfälzischer Seite bislang keine Klagen angekündigt worden. In Baden-Württemberg, wo der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt bereits Ende September erlassen worden war, wollen die Stadt Karlsruhe und die Umweltorganisation Bund gegen die Pläne vorgehen. Nach Wissings Angaben hat auch die Stadt Philippsburg eine Klage gegen die Brücke angekündigt, die etwa 1,4 Kilometer nördlich des bestehenden Bauwerks errichtet werden soll. Die alte Brücke, die täglich von 80 000 Fahrzeugen genutzt wird, ist sanierungsbedürftig und morgens in Richtung Karlsruhe überlastet. Wissing rief dazu auf, sich genau zu überlegen, ob man klagen wolle. Das Projekt habe große Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Region.

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