12. Januar 2018
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Deutsche Post tut sich im Speditionsgeschäft schwer

Das Speditionsgeschäft der Deutschen Post DHL erzielt noch nicht das gewünschte Finanzergebnis. Das räumte Finanzvorstand Melanie Kreis bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 ein. Zwar legte der Umsatz in den drei Berichtsmonaten um 5,1 Prozent zu, die Umsatzrendite stagnierte allerdings bei 1,9 Prozent. Bis wann die Post die Ertragsstärke ihrer Wettbewerber erreicht haben will, sagte sie nicht. Der neue Speditionsvorstand Tim Scharwath setzt große Hoffnungen in die Erneuerung der IT-Struktur, sagte er während einer Investorenkonferenz.

Angetrieben durch weiter starke Zuwächse in der Paket- und Expresssparte steuert der Konzern insgesamt auf eines der besten Geschäftsjahre zu. Vorstandschef Frank Appel zeigte sich zuversichtlich, die gesteckten Jahresziele zu erreichen. „Wir erwarten ein sehr starkes Weihnachtsgeschäft“, sagte der Manager mit Blick auf das laufende vierte Quartal.

Bis Ende September steigerten die Bonner mit weltweit mehr als 500.000 Beschäftigte den Umsatz um 5,8 Prozent auf 44,3 Mrd. EUR. Das Nettoergebnis lag mit 1,9 Mrd. EUR gut 4 Prozent im Plus. Tragende Säulen des Geschäftserfolges im laufenden Jahr sind erneut das Express- und Paketgeschäft mit Umsatzzuwächsen von 6 bis 10 Prozent. 

Inzwischen ist das Unternehmen in 26 Ländern im Paketgeschäft aktiv. Zuletzt waren Bulgarien, Irland, Kroatien und Rumänien als neue Märkte hinzugekommen. Zufrieden zeigte sich Appel vor allem mit dem Expressbereich, der mit seinen  zeitgenauen Zustellungen derzeit einen Lauf habe. (ma)

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