24. Juni 2016
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LKW-Ladungen gefälschter EPAL-Paletten in Belgien entdeckt

Ende Mai wurden in Belgien mehrere LKW-Ladungen gefälschter EPAL Europaletten entdeckt und sichergestellt. Die Aktion fand in enger Zusammenarbeit der European Pallet Association e.V. (EPAL) mit der unabhängigen Prüfgesellschaft Bureau Veritas statt, die im Auftrag der EPAL weltweit unangekündigte Qualitätskontrollen durchführt.

Originale EPAL-Europaletten sind neben dem EPAL-Logo auf allen vier Eckklötzen daran zu erkennen, dass die neuen Paletten auf einem der Mittelklötze eine gelbe oder schwarze Prüfklammer mit der Prägung „EPAL im Oval“ tragen. Handelt es sich um gefälschte Paletten, fehlt in der Regel die EPAL-Prüfklammer, ebenso wie gefälschte Paletten nahezu ausnahmslos erhebliche Qualitätsmängel aufweisen.

Dazu Rechtsanwalt Bernd Dörre, zuständig für alle rechtlichen Fragen bei der Verwendung von EPAL-Europaletten: „Aktuell haben wir eine größere Anzahl von Fällen, speziell in den Niederlanden und in Belgien, bei denen gefälschte Paletten gefunden wurden. Wir halten es daher für sinnvoll, erneut darauf hinzuweisen, Bestellungen von Paletten mit EPAL-Einbrand aus zweifelhaften Quellen zu unterlassen. Werden neue oder neuwertige gebrauchte EPAL Europaletten deutlich unter den marktüblichen Preisen angeboten, handelt es sich fast immer um Fälschungen. Gleiches gilt dann, wenn im Falle der Bestellung von gebrauchten EPAL Europaletten neue oder neuwertige Paletten geliefert werden. In diesen Fällen sollten die Paletten besonders geprüft werden. Besteht der Verdacht, dass es sich um Fälschungen handelt, sollte EPAL um Prüfung der Paletten gebeten werden.“

Bereits im Oktober vorigen Jahres informierte die EPAL über die rechtlichen Konsequenzen, die mit dem Import, der Lagerung und dem Verkauf von gefälschten EPAL-Europalette verbunden sind. (reg)

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