|  12. September 2017
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Göteborg verliert Containermengen

Der Arbeitskonflikt zwischen APM Terminals und einem Teil der gewerkschaftlich organisierten Hafenarbeiter in Göteborg hat Spuren in der Halbjahresbilanz des Hafens hinterlassen. In den ersten sechs Monaten des Jahres ging der Zahl der umgeschlagenen Container um 22 Prozent zurück. Waren es bis Juni  2016 noch 405.000 Teu gingen ein Jahr später nur noch 318.000 Teu über die Kaikanten.

Das ist der größte Verlust in der Geschichte des Hafens. Besonders stark abgenommen haben die Mengen im Juni (60 Prozent). Vorläufige Zahlen für Juli versprechen ähnliche Werte. Die Auseinandersetzungen zwischen APMT und den Hafenarbeitern bestehen seit Mai 2016. „Die Konsequenzen für die schwedische Wirtschaft sind groß, denn mehrere Containerdienste, darunter auch Direktverkehr sind betroffen“, so Magnus Kårestedt, Geschäftsführer der Göteborgs Hamn AB. Etliches Volumen sei vom Seeweg auf den Landverkehr verlagert worden. Als weitere Folge der Störungen im Arbeitsablauf seien Investitionen zurückgestellt und worden und Stellen gestrichen worden. Immerhin konnte der Hafen bei anderen Güterarten zulegen. Im Ro/Ro-Verkehr gab es ein Plus von 7 Prozent (291.000 Einheiten). Auch der Autoumschlag wuchs um 14 Prozent auf 137.000 Neuwagen.

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