15. Februar 2017
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Hamburger Hafen schafft leichtes Umschlagplus

Der Hamburger Hafen hat dank eines starken Endspurts im vergangenen Jahr ein leichtes Umschlagplus geschafft. "Wenn wir die gleichen Zahlen im nächsten Jahr wieder präsentieren können, dann haben wir das gut gemacht", sagte Axel Mattern, einer der beiden Vorstände von Hafen Hamburg Marketing, am Mittwoch. Der gesamte Güterumschlag des Hafens stieg um 0,3 Prozent auf 138,2 Millionen Tonnen. Der wichtige Containerumschlag erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 8,9 Millionen Standardcontainer (TEU).

 

Damit bleibt der Hafen allerdings deutlich hinter seinen Höchstzahlen vor fast zehn Jahren von knapp zehn Millionen TEU zurück. Die Konkurrenten Rotterdam (plus 1,2 Prozent) und Antwerpen (plus 4,0 Prozent) legten stärker zu, die bremischen Häfen dagegen verloren 1,0 Prozent im Containerumschlag. Antwerpen hat Hamburg seit einiger Zeit vom zweiten Platz der Containerhäfen in Europa verdrängt und erstmals mehr als zehn Millionen TEU umgeschlagen.

 

 

Derweil setzte sich Trend zu immer größeren Schiffen fort. Im vergangenen Jahr kamen 240 Containerriesen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 14.000 TEU nach Hamburg, das sind 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

 

 

Der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) nutzte diese Tatsache, um die Entschlossenheit des Senats zur Durchsetzung der Elbvertiefung zu bekräftigen. "Der Hamburger Hafen ist und bleibt eines der wesentlichen Fundamente der wirtschaftlichen Entwicklung Hamburgs", sagte er.

 

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in der vergangenen Woche Nachbesserungen an dem Planfeststellungsbeschluss verlangt hatte, wollen die Umweltverbände auch gegen mögliche Ergänzungen eine erneute Klage in Betracht ziehen und das Verfahren zur Fahrrinnenanpassung der Elbe möglichst weiter verzögern. (dpa/ tof)

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