06. Dezember 2017
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Überarbeitete Dienstvorschrift zur Zollbeschau

Die Zollverwaltung hat die Dienstvorschrift „Überführung von Waren in ein Zollverfahren; Entnahme von Mustern und Proben bei der Zollbeschau“ (Z 07 12) grundlegend überarbeitet. Eine wesentliche Änderung betrifft die Probenentnahme: Der Zoll weist darauf hin, dass der seit 2016 anwendbare Unionszollkodex (UZK) eine Zustimmung des Beteiligten zur Probenentnahme nicht mehr vorsieht. Zudem entfällt die bisherige Möglichkeit, bei fehlender Unterstützung des Anmelders im Rahmen der Beschau die Zollanmeldung unter bestimmten Voraussetzungen für wirkungslos zu erklären. Vielmehr wird die Beschau in diesen Fällen nun von Amts wegen auf Kosten und Gefahr des Anmelders vorgenommen. Wie die Hamburger Zollakademie (HZA) mitteilt, sind die übrigen Änderungen hauptsächlich redaktioneller Art. (hec)

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