11. November 2016

Chemieindustrie wünscht sich mehr Rückendeckung

Die Industriebetriebe in Norddeutschland und hier insbesondere jene aus der Chemiebranche wünschen sich eine stärkere Unterstützung durch die Politik und die Aufsichtsbehörden. "Wenn hier nicht darauf geachtet wird, dass Planungs- und eine gewisse Form der Rechtssicherheit gewährleistet sind, kann dies nachhaltig negative Folgen für die Standorte an der Unterelberegion haben", warnte Renate Klingenberg, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Nord, in Hamburg.  Dort fand der 6. See-Hafen-Kongress mit dem Thema "Mehr Chemie, mehr Logistik, Chancen für die Unterelbe" statt."Jetzt für die Logistik News anmelden"

Klingenberg, die auch Geschäftsführerin  des Chemcoast e.V. ist, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Wirtschaftskraft der norddeutschen Chemiestandorte zu stärken, wünschte sich bei einer Podiumsdiskussion wieder mehr Interesse an Neuerungen. "Unternehmer sollten wieder das tun, was ihre Bezeichnung schon aussagt, nämlich etwas unternehmen, und nicht Unterlasser sein", sagte sie mit Bezug auf die vielen Hürden, die bei der Entwicklung eines Industriebetriebs inzwischen zu überwinden sind. Grundsätzlich stellte die Repräsentantin der Chemieindustrie der Metropolregion Hamburg, zu der auch der Unterelberaum mit den Standorten Brunsbüttel und Stade zählt, ein gutes Zeugnis aus. Es gebe Flächen für Neuansiedlungen, eine gute Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, Wissenstransfer mit Hochschulen, Zugang zu Energie und mit der Elbe, dem Nord-Ostsee-Kanal sowie Straßen und Bahnverbindungen und eine leistungsfähige Infrastruktur. (jpn)

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