15. Januar 2018

Baustellen-Masterplan für NRW liegt vor

Nordrhein-Westfalen ächzt unter Autobahnbaustellen - und die nächsten rund 30 großen Bauprojekte sind bereits in Planung. Erstmals hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Planungsliste der dringendsten Baumaßnahmen auf Autobahnen und Bundesstraßen vorgelegt. Der „Masterplan“ zeigt nach Worten von Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU), welche Straßenbauprojekte geplant seien und wie lange es voraussichtlich bis zum Ende der jeweiligen Baumaßnahme dauern könnte.

Allein für Nordrhein-Westfalen hat die Bundesregierung im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von mehr als 20 Mrd. EUR bis zum Jahr 2030 festgelegt. „Die Vielzahl der Projekte zeigt: Der Investitionsstau ist so groß, dass nicht alle Maßnahmen gleichzeitig gebaut werden können. Die Straßenbauverwaltung konzentriert sich zunächst auf Projekte zur Engpassbeseitigung“, sagte Minister Wüst. „Mit dem Masterplan schafft die Landesregierung eine neue Transparenz über Projekte und ihre Abläufe.“

So könnte es allein auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und dem Kreuz Breitscheid noch bis zum Jahr 2035 mehrere Bauprojekte geben. Auf anderen Abschnitten, etwa auf der A1 zwischen Erfttal und Kreuz Köln-West oder der A3 zwischen Königsforst und Heumar, sollen die Planungen dagegen erst nach 2022 beginnen. „Der Investitionsstau ist so groß, dass nicht alle Maßnahmen gleichzeitig gebaut werden können“, sagte Wüst. (dpa/ben)

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