21. Dezember 2016

Entscheidung über Elbvertiefung vertagt

Das Bundesverwaltungsgericht wird seine Entscheidung zur Elbvertiefung am 9. Februar 2017 verkünden. Das erklärte der Vorsitzende Richter des 7. Senats am Mittwoch in Leipzig. Zuvor hatte das Gericht seit Montag drei Tage hintereinander über die Klage der Umweltschutzverbände BUND und Nabu gegen die Pläne zur Ausbaggerung der Elbe verhandelt. Die Elbe soll auf 130 Kilometern von der Nordsee bis Hamburg vertieft werden, damit Containerschiffe mit großem Tiefgang den Hamburger Hafen erreichen können. Die Umweltschützer befürchten massive Verschlechterungen für den Fluss und sehen zahlreiche Verstöße gegen Natur- und Artenschutzrecht. (dpa)

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