20. September 2016

Fahrrinne des Rheins soll schnellstmöglich vertieft werden

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz will die Fahrrinne des Rheins zwischen Mainz und St. Goar so schnell wie möglich vertiefen. Dabei gehe es nicht um ein flächendeckendes Ausbuddeln oder gar das Sprengen von Felsen, sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) im Landtag. Vielmehr sei die Fahrrinne an sechs Stellen bei Niedrigwasser nur noch 1,90 m tief und soll für die großen Schiffe auf 2,10 m vertieft werden. „Die Fahrrinne hat einzelne Buckel“, formulierte es Wissing.

Bislang, sagte Wissing weiter, gebe es für das Projekt bis auf eine Vorstudie noch keine Detailplanungen. Die Regierung arbeite „mit allem Nachdruck“ daran, sagte er, ohne auf Nachfrage eines Abgeordneten einen konkreten Zeitplan nennen zu können. „Wir werden es mit maximaler Beschleunigung vorantreiben“, versicherte er. Ansonsten werde die Ladung, die die Binnenschiffe nicht aufnehmen können, auf Straße und Schiene verlagert. Im Bundesverkehrswegeplan wird die Vertiefung des Mittelrheins bis 2030 als vordringlich angesehen. Das heißt, der Bund stellt Geld dafür zur Verfügung. (dpa/sm)

Kommentare

Kommentar veröffentlichen
Nur an die Redaktion senden

Captcha:*



* - Pflichtfeld