24. Januar 2017

Oder aufgebrochen - bleibt aber weiter für Schifffahrt gesperrt

Die deutsche Eisbrecherflotte auf der Oder hat ihren ersten Einsatz beendet. "Die 35 Kilometer lange Eisdecke von Stettin bis zur Schwedter Querfahrt wurde aufgebrochen und die Reste sind abgeflossen", sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde am Dienstag auf Anfrage. Allerdings sei die Oder weiter für die Schifffahrt gesperrt, da die Fahrtrinne neu vermessen werden müsse. Erst danach können die Markierungstonnen, die mit einsetzendem Eisgang aus dem Wasser geholt wurden, neu ausgebracht werden. Das soll in den kommenden Tagen passieren, hieß es.

Unterdessen sind die deutschen Eisbrecher an ihren Liegeplatz nach Hohensaaten zurückgekehrt. Vier der insgesamt sechs deutschen Schiffe waren vor einer Woche ihren polnischen Kollegen zur Hilfe geeilt. Es hatte sich zwischen Stettin und der Schwedter Querfahrt eine bis zu 35 Kilometer lange Eisdecke gebildet. Aus Gründen des Hochwasserschutzes wurde das Eis aufgebrochen. An der Oder sind insgesamt 13 deutsche und polnische Eisbrecher stationiert, die Stand-by stehen. (dpa/tof)

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