26. Mai 2017

T&S steigert durch Komalog das Auftragsvolumen

„Wir haben uns für die Anschaffung des Speditionsprogramms Komalog von Transdata entschieden, weil unsere alte Software unseren Bedürfnissen nicht mehr entsprochen hat“, sagt Sven Kasper, Prokurist der Transport- und Speditionsservice GmbH, in einer Pressemitteilung. Transdata entwickelt Speditionssoftware für die Logistikbranche. „Komalog hat unsere Logistikprozesse vereinfacht und wir haben dadurch Kosteneinsparungen erzielt“, sagt Kasper. 

Früher nutzte das Unternehmen ein anderes Speditionsprogramm. „Unsere alte Software wäre mit den Anforderungen eines Stückgutnetzwerks nicht zurechtgekommen“, sagt Kasper. Die Transportprozesse im Sammelgutverkehr sind komplexer als im Komplett- oder Teilladungsgeschäft. Beispielsweise sind kürzere Reaktionszeiten erforderlich und Statusmeldungen müssen auf Packstückebene erstellt und versendet werden können. Darum kümmern sich die Disponenten.

Die Auswahl: Drei wichtige Kriterien
In einem Auswahlprozess mussten vier Unternehmen ihre Softwarelösungen präsentieren. Transdata konnte sich mit Komalog gegen die Konkurrenz durchsetzen. „Wir haben die Software jetzt zwei Jahre im Einsatz und sind von den Ergebnissen überzeugt“, sagt der Prokurist von T&S. 

Während des Entscheidungsprozesses waren für T&S drei Kriterien besonders wichtig. Sowohl die Prozesse des Stückgutverkehrs, als auch die Abläufe von Komplett- und Teilladungstransporten mussten abgebildet werden können. Zudem sollte die Anbindung anderer ERP-Systeme von Kunden sowie CTL-Partnern möglich sein. Eine weitere Vorgabe war, dass die neue Software eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung entsprechend gesetzlicher Richtlinien und spezieller Kundenbedürfnisse liefern sollte, um damit auch zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens beizutragen. „Transdata bildet unseren kompletten Anforderungskatalog problemlos ab“, sagt Kasper. Deshalb entschied sich der Logistiker auch für Komalog. 

Das Ergebnis: Stückgutgeschäft wächst
Mit der neuen Softwarelösung schaffte es T&S, das Auftragsvolumen im Stückgutgeschäft ohne Personalaufstockung in der Disposition zu verdoppeln. Dadurch konnte sich das Unternehmen aus Bingen in dieser umkämpften Sparte etablieren. Diese Leistungssteigerung begründet Kasper mit der Verbesserung interner Arbeitsabläufe durch Komalog: „Durch die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche und hilfreiche Automatismen sparen wir manuelle Arbeitsschritte ein.“ Zum Beispiel stellt Komalog Prozesse so übersichtlich dar, dass die Disponenten weniger Zeit für Absprachen aufwenden müssen. Aufgrund der durchgehenden Digitalisierung entfällt an vielen Stellen zudem die manuelle Datenerfassung. „Das Resultat ist eine Effizienzsteigerung“, erklärt Kasper.

Eine Lösung für Sammelgut- und Ladungsverkehr
Mit Komalog können auch Ladungsverkehre und Sammelgutverkehre abgewickelt werden. Das Modul für Teil- und Komplettladungen hilft T&S bei der systematischen Tourenplanung. „Wir erreichen unter Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eine optimale Fahrzeugauslastung“, sagt Kasper. Dabei helfen zahlreiche übersichtliche und einfach zu bedienende Features, etwa die grafische Disposition oder die Vor- und Nachkalkulation fixer und variabler Kosten. Im Stückgutverkehr sorgen unter anderem die Sendungsverfolgung auf Packstückebene und individuelle Statistiken für einen guten Überblick über die Auftragsstatus.

Und was kostet der Spaß? „Wir bezahlen nur die Module, die wir wirklich nutzen“, erklärt Kasper. Zusätzlich können optionale Bausteine jederzeit hinzugenommen werden. T&S hat nach einiger Zeit das Basispaket um die Webmodul-Funktionen Weborder und -trace ergänzt. Hierüber können Kunden online Aufträge erfassen, als auch verfolgen. „Auch als relativ kleines Unternehmen konnten wir mit vergleichsweise niedrigen Kosten zunächst schnell ins Stückgutgeschäft einsteigen und die Software dann entsprechend unserer Geschäftsentwicklung erweitern.“

Eine zukunftsfähige Software, die verbindet
Die systemübergreifende Datenübertragung zwischen T&S und dem Stückgutnetzwerk sicherzustellen, war für Transdata kein Problem. Über Kooperations-Schnittstellen können fast alle fremden Systeme an Komalog angebunden werden, darunter auch das CTL-Netzwerk. „Der Datenaustausch funktioniert reibungslos. Alle Statusmeldungen kommen in Echtzeit bei unseren Partnern und Kunden an“, lobt Kasper die Software.

Ein sicheres Gefühl für die Zukunft gibt dem Prokuristen die Innovationsstärke der Softwareentwickler. Erst kürzlich hat Transdata die Neuerungen der Version 17.0 vorgestellt – 121 Weiterentwicklungen, die innerhalb eines Jahres umgesetzt wurden. Es werde nicht einfach nach Lust und Laune programmiert, sondern die Kunden würden einbezogen, sagt Kasper. „Wenn wir eine konkrete Anforderung äußern, finden die IT-Spezialisten immer eine Lösung.“ 

T&S plant, in Zukunft auch das Lagerlogistik-Modul von Komalog zu nutzen, um auch in dem Bereich seine Leistungen noch zu steigern. „Die positiven Erfahrungen, die wir mit der Software in der Disposition machen, veranlassen uns, diese künftig auch im Lagerbereich zu nutzen“, sagt Kasper. (Vanesse Dumke/tof)

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