26. April 2019

„Workforce Management“ im Mittelpunkt

Die Frage, wie eine optimale Personaleinsatzplanung in der Dienstleistungsbranche nicht nur für Effizienz und Transparenz, sondern auch für einen signifikanten Anstieg der Mitarbeiterzufriedenheit sorgen kann, stand im Mittelpunkt des sechsten ORTEC Logistik-Cafés.

„Die größte Herausforderung ist es, das richtige Personal zur richtigen Zeit am richtigen Ort optimal einzusetzen“, erläuterte Geschäftsführer Stefan Huntemann. „Die passende Lösung ist für den Unternehmenserfolg von Dienstleistern essenziell geworden.“ Dabei bietet die Digitalisierung – die Planungsvorschläge kommen bei ORETC aus komplexen mathematischen Modellen – den Unternehmen große Chancen, um gleichzeitig auch die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Wie eine optimale Auftragsterminierung, Montage- und Personaleinsatzplanung laufen kann, zeigten die ORTEC-Experten Hendrik Weyer und David Fischer den Teilnehmern aus den Bereichen Smart Home und Glasreparaturen bei Fahrzeugen. Die Fachbesucher interessierten sich dabei vor allem für zwei Themen: Zum einen für die Selbstplanung, in dessen Rahmen Mitarbeiter einen signifikanten Einfluss auf ihren Dienstplan erhalten, und zum anderen für die die Auftragsterminierung, wodurch Terminzeitfenster direkt mit dem Endkunden bestimmt und anschließend in der Außendienstplanung berücksichtigt werden.

Gerade die Fragen „Welcher Mitarbeiter übernimmt welche Schicht?“ oder „Welche Tour läuft mit welchen Jobs an welchem Tag?“ und die damit verbunden Option, dass sich die Mitarbeiter ihre Schichten selbstständig einteilen können, sorgten für eine rege Diskussion.

„Dadurch, dass wir Planungsvorschläge nicht erarbeiten, sondern berechnen, ergeben sich viele Vorteile“, so Weyer und Fischer: „Die Dispositionszeit reduziert sich stark, während die Planungsqualität steigt.“ Das sorge beispielsweise dafür, dass Fahrzeiten und Leer-Kilometer benötigter Fahrzeuge sinken, es zu weniger Auftragsverschiebungen kommt und dadurch sowohl die Mitarbeiter- als auch die Kundenzufriedenheit gleichermaßen steigen.

„Für uns bedeutet modernes Workforce-Management daher auch einen wichtigen Beitrag zur New-Work-Bewegung“, betont Johannes Strahmann, Director Sales bei ORTEC. „Es schafft neue, selbstbestimmte Strukturen im direkten Arbeitsumfeld der Mitarbeiter und fordert dabei gleichzeitig neue unternehmerische Denkweisen.“

Mit dem praxisorientierten Format des Logistik-Cafés stößt ORTEC bei seinen Kunden deutschlandweit seit Jahren auf großes Interesse. „Unser Event ist jedoch keine Kaffeefahrt, sondern steht für einen intensiven Dialog und die ausführliche Diskussion von realen Business Cases“, so Geschäftsführer Stefan Huntemann. (bo)

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