22. August 2016

CTL baut Regionalhub in Gelsenkirchen

Der Stückgutverbund CTL AG mit Hauptsitz in Homberg/Efze plant den Bau eines neuen Terminals in Nordrhein-Westfalen. Standort des künftigen Rhein/Ruhr- und Benelux-Hubs soll Gelsenkirchen werden. Der Grundstückskauf soll nach DVZ-Informationen vor dem Abschluss stehen. Ziel ist es, das neue Hub im Herbst 2017 in Betrieb zu nehmen. Dann sollen etwa 50 CTL-Depots an die neue Anlage angebunden werden, sowohl für Transporte in der Region Nordrhein-Westfalen, aber auch grenzüberschreitend mit Benelux-Stationen.

Das derzeitige Regionalhub West in Bottrop ist gemietet und wird als einziges Regionalhub nicht von CTL selbst betrieben, sondern von dem CTL-Partner Rottbeck. Eigene Hubs unterhält CTL in Lauenau (Nord), Grolsheim (Süd-West), Aurach (Süd) sowie in Homberg/Efze (Zentral-Hub)

Neben dem Bau des Regionalhubs will der Verbund sein Netz weiter ausbauen. Die 160 mittelständischen Partner unterhalten derzeit rund 300 tägliche Linien und befördern 2600 t pro Tag auf deutschen und europäischen Verkehren, betont CTL.

Geführt wird die CTL AG seit kurzem von Bettina Wietzel-Skakowski als alleiniger Vorstand. Der bisherige Vorstandssprecher Lars Gehrmann ist auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden worden. Die 55-Jährige ist seit Mitte 2014 im CTL-Vorstand und war zuvor leitend in Logistik und Einkauf in der Industrie und Finanzdienstleistungsbranche tätig. Neu zum CTL-Managementteam gestoßen ist Dietmar Levie. Der 38-Jährige, zuletzt als Netzwerkkoordinator für die deutsche Raben-Organisation tätig, ist bei CTL künftig für Vertrieb und Netzentwicklung zuständig. Zur CTL-Führung gehören zudem Paul Walter (45/Finanzen und CTL-Infrastruktur) und Sandro Schwabe (36/ Netzwerk-IT). (la)

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