11. Oktober 2016

Gebrüder Weiss bündelt Verkehre in Esslingen

Gebrüder Weiss hat eine neue Umschlagshalle am Standort Esslingen bei Stuttgart eingeweiht. Insgesamt 6 Mio. EUR investierte der österreichische Logistikdienstleister in den Ausbau der Anlage der ehemaligen Spedition Diehl. „Mit der neuen Infrastruktur bieten wir schnellere Durchlaufzeiten im Umschlag und werden den Anforderungen unserer Kunden an kürzere Transportzeiten gerecht“, sagte Jochen Gonser, Niederlassungsleiter bei Gebrüder Weiss Esslingen. Die neue Anlage ist ausgestattet mit einem höheren Schallschutz, energieeffizienter Beleuchtung und einer Kameraüberwachung. Die Umschlagsfläche wurde durch den Neubau von zuvor 5800 m² auf insgesamt 7000 m² vergrößert."Jetzt für die Logistik News anmelden"

„Durch die Bündelung unserer Umschlagsaktivitäten in Esslingen haben wir unsere Transportprozesse in Baden-Württemberg deutlich vereinfacht“, begründete Gonser die Investitionen. Bis Anfang dieses Jahres wurden die Umschlagsmengen noch auf mehrere Standorte in der Region verteilt. Künftig spart Gebrüder Weiss täglich rund 30 regionale LKW-Fahrten pro Tag ein. „Durch die Konzentration auf eine Umschlagshalle verladen wir ohne Unterbrechung direkt vom Abhol-LKW auf den Fern-LKW“, sagte Gonser. Die Abhol- bzw. Zustellzeiten werden durch die neuen Prozesse nicht verändert. „Sie Standorte in Esslingen und Aldingen agieren als zwei eigenständige Einheiten und konzentrieren sich auf die jeweiligen Regionen“, begründete der Niederlassungsleiter.

So wird durch die neue Anlage insbesondere der Umschlag innerhalb der Gebrüder Weiss-Betriebseinheiten in Esslingen zusammengelegt – wodurch laut Gonsor ein umfangreicher Pendelverkehr eingespart wurde. Der ehemalige Standort der Spedition Diehl in Tuttlingen war bereits vor einigen Jahren mit dem Standort Aldingen vereint worden und wird von dort aus bedient. Karlsruhe wurde vor einiger Zeit abgespalten, vom örtlichen Management übernommen und agiert jetzt am Markt als eigenständiges Unternehmen. „Der Standort Untermünkheim erwies sich als unwirtschaftlich und wurde im Juli 2016 geschlossen“, führte Gonser aus. (sb)

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