08. Juni 2018

ELVIS kooperiert mit polnischem Netzwerk

Über das Teilladungsnetz des Europäischen Ladungs-Verbunds internationaler Spediteure AG (ELVIS) können jetzt auch Lieferungen nach Polen abgewickelt werden. Möglich macht das eine Kooperation mit dem polnischen Ladungsnetzwerk Kommodus. Ab sofort findet täglich ein Austausch zwischen dem ELVIS-Hub in Knüllwald und den Kommodus-Umschlagsplätzen in Polen statt. Im Gegenzug liefern die ELVIS-Partner die für deutsche Empfänger bestimmten Lieferungen der Kommodus-Partner aus. Über die strategische Partnerschaft versprechen sich beide Netzwerke zudem eine Steigerung der Auslastung.

„Durch die Zusammenarbeit eröffnen wir sowohl den ELVIS-Mitgliedern als auch den angeschlossenen polnischen Transportunternehmen von Kommodus die Möglichkeit, ihre Geschäftstätigkeiten auszubauen. Damit kreieren wir eine echte Win-win-Situation“, sagt Jochen Eschborn, Vorstandsvorsitzender der ELVIS AG. Aus diesem Grund beteiligt sich der Verbund am Ausbau des Kommodus-Netzwerks. Die Kooperation eröffnet den Zugang zu neuen Märkten und Produkten, ermöglicht den Transfer von Know-how und hilft, neue Kontakte zu knüpfen.

Derzeit verfügt Kommodus über zwei Hubs in Polen: in Slubice an der deutsch-polnischen Grenze sowie in Dlugoleka bei Breslau. Dort werden die Lieferungen umgeschlagen und anschließend entweder direkt zu ihren Zielen in Deutschland transportiert oder an das ELVIS-Hub in Knüllwald geliefert. Zugestellt wird die Ware dann über das ELVIS Teilladungssystem. Umgekehrt werden Sendungen der Kommodus-Partner, die aus Deutschland nach Polen importiert werden sollen, von den ELVIS-Mitgliedern nach Knüllwald verbracht, wo sie gebündelt von Kommodus nach Polen transportiert werden. Möglich sind über das polnische Netzwerk darüber hinaus Im- und Exporte nach Italien. Transportiert werden neben unterfahrbaren Sendungen vor allem Palettensendungen.

Erklärtes Ziel von Kommodus ist es, zu wachsen und den angeschlossenen polnischen Spediteuren den Austausch in weiteren europäischen Länder zu ermöglichen. Schon in Kürze wird das Netzwerk zu diesem Zweck in Ruda Slaska bei Kattowitz nahe der Grenzen zu Tschechien und der Slowakei ein weiteres Hub eröffnen.

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