|  08. Juli 2016

Die drei Sieger stehen fest

Die Aufgabe hatte es in sich: Ein baden-württembergischer Maschinenbauer will Verteillager im indischen Bangalore und in Tianjin oder Shanghai einrichten, um die dortigen Märkte besser versorgen zu können. Dabei geht es um Maschinen mit Gewichten von bis zu 25 t sowie Überbreiten und -höhen. Über welchen Seehafen sollten sie verschifft werden, was ist bei der Abfertigung in dem Ausgangs- und den jeweiligen Empfangshäfen zu beachten? "Jetzt kostenlos den Disponaut Newsletter abonnieren"

Erste Lösungsansätze dazu stellten die sechs Jungspediteurinnen und -spediteure im Haus des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) vor. Sie hatten die diesjährige Endrunde des Nachwuchspreises, den der DSLV und die DVZ alljährlich gemeinsam vergeben, erreicht. Alle hatten ihre Prüfung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung mit einer 1 vor dem Komma bestanden.

Fachkundig und souverän präsentierten die zwischen 22 und 29 Jahre alten Nachwuchsspediteure aus ganz Deutschland – aus dem hohen Norden (Lübeck) wie auch aus dem tiefen Süden (Regensburg) – ihre Vorschlag für den Transportweg. Sie machten es der aus Frank Huster und Elke Schneider (beide DSLV) sowie Harald Ehren und Lutz Lauenroth (DVZ) bestehenden Jury wirklich schwer, die drei Sieger zu ermitteln, Nuancen entschieden schließlich.

Die Gewinner dürfen nun zum diesjährigen DSLV-Unternehmertag reisen, der am 8. und 9. September in Berlin stattfindet. Dort wird der Nachwuchspreis in Anwesenheit von Logistik-Staatssekretärin Dorothee Bär verliehen. Der Sieger oder die Siegerin darf Deutschland dann beim Nachwuchswettbewerb des Weltspediteurverbands Fiata vertreten.

Wer den Titel in diesem Jahr holt und damit Nachfolger oder Nachfolgerin von Christopher Bartels wird, bleibt bis dahin ein gut gehütetes Geheimnis. Aber die drei Finalisten dürfen schon verraten werden. Es sind – in alphabetischer Reihenfolge – Ole Arfsten (Kühne + Nagel, Hamburg), Nina Brose (Bruhn Spedition, Lübeck) sowie Simon Mangels (Panalpina, Nürnberg). Für die Endrunde hatten sich zudem Eva-Maria Antretter (Dachser, Regensburg), Elena Cirillo (Kühne + Nagel Airlift, Frankfurt) sowie Thiemo Klein (Schenker, Frankfurt) qualifiziert.

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