|  14. September 2016

Spitzen-Azubi aus Lübeck

Nicht nur Spitzen-Marzipan und hochwertige Marmelade kommen aus Lübeck – auch die beste Jungspediteurin Deutschlands. Nina Brose (23), ausgebildet und beschäftigt bei der Bruhn Spedition in Lübeck, ist die diesjährige Gewinnerin des Nachwuchspreises Spedition und Logistik. Sie erhielt den vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) gemeinsam vergebenen Preis anlässlich des diesjährigen Unternehmertags in Berlin aus den Händen von DSLV-Präsident Mathias Krage und Gerhard Schulz, Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten im Bundesverkehrsministerium. Dieser vertrat die kurzfristig verhinderte Staatsekretärin Dorothee Bär. Damit hat zum siebten Mal bei der 11. Auflage des Nachwuchspreises eine junge Frau den Titel geholt.

Den zweiten Platz heimste in Berlin Simon Mangels (22) von der Panalpina-Niederlassung in Nürnberg ein, auf den dritten Platz setzte die Jury Ole Arfsten (29), ausgebildet bei Kühne + Nagel in Hamburg."Jetzt für die Logistik News anmelden"

Die drei Sieger hatten sich im Juni in der Endrunde in Bonn durchgesetzt. Dort mussten die sechs verbliebenen Kandidaten, die alle ihre Prüfung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung mit einer 1 vor dem Komma bestanden hatten, einen Lösungsansatz für eine knifflige Logistikaufgabe lösen. Dabei ging es um die Einrichtung von Verteillagern eines  baden-württembergischen Maschinenbauers im indischen Bangalore sowie in Tianjin oder Shanghai zur besseren Versorgung der dortigen Märkte. Zu transportieren sind Maschinen mit Gewichten von bis zu 25 t sowie Überbreiten und -höhen.

Mit ihrer Standortanalyse für das Verteillager habe die Siegerin die Jury nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch mit ihrer Art des Vortrags überzeugt, sagte Gabriele Schwarz, Vorsitzende der DSLV-Kommission Berufliche Bildung.  Damit habe sie eindrucksvoll die Einschätzung ihres Ausbildungsbetriebs bestätigt, wonach „ihr ihre souveräne Arbeitsweise hilft, auch schwierige Aufgaben einwandfrei zu bewältigen.“

Alle sechs zwischen 22 und 29 Jahre alten Nachwuchsspediteure hatten der Jury, die aus DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster und DSLV-Ausbildungsreferentin Elke Schneider sowie DVZ-Chefredakteur Harald Ehren und seinem Stellvertreter Lutz Lauenroth bestand, die Entscheidung wirklich schwer gemacht. Schließlich entschieden Nuancen in der Präsentation, dem Auftreten, dem Inhalt oder auch bei Nachfragen entschieden schließlich. Für die Endrunde hatten sich zudem Eva-Maria Antretter (Dachser, Regensburg), Elena Cirillo (Kühne + Nagel, Airlift, Frankfurt) sowie Thiemo Klein (Schenker, Frankfurt) qualifiziert. (la)

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