|  16. April 2018

Auf der Suche nach mehr Kalkulierbarkeit

Der Stückgutmarkt in Deutschland wird im laufenden Jahr weiter wachsen. Nahezu alle Netze erwarten jedenfalls Mengensteigerungen, geht aus der aktuellen DVZ-Marktumfrage hervor. Die meisten sprechen dabei von einem Plus zwischen 2 und 4 Prozent. In dieser Größenordnung hatten viele Stückgutnetze auch im vergangenen Jahr zugelegt. Erstmals liegen auch Zahlen von den beiden Stückgutnetzen von Emons und der Raben Group vor: Sie beziffern ihr Volumen auf 4,32 Mio. und 4,7 Mio. Sendungen.

Das steigende Aufkommen an sich war im vergangenen Jahr schon eine Herausforderung für die Unternehmen. Zudem leiden sie aber unter immer stärkeren und immer kurzfristigeren Schwankungen von Tagesmengen. Diese in Verbindung mit den gravierenden Kapazitätsengpässen hielten die Branche zu großen Teilen des vergangenen Jahres im Griff – und bleiben die zentrale Herausforderung für das laufende Jahr. „Wir müssen Wege finden, Spitzen zu glätten und für Spitzenzeiten wieder mehr Fahrzeuge vorhalten, um eine gleichbleibend hohe Leistung zu bieten“, definiert Dachser-Strategiechef Andreas Froschmayer die Herausforderung. „Das kostet aber Geld, das die Kunden entsprechend bezahlen müssen.“

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