06. April 2017

"Spedifort" geht an den Start

Auf dem Portal können Speditionen, Transport- und Logistikdienstleister sowie verladende Industrie- und Handelsunternehmen vielfältige Qualifizierungsmaßnahmen für gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter „einkaufen“. Das Spektrum der rund 20 Felder, die am Desktop, Laptop, Tablet oder Smart-TV in mehreren Sprachen gelernt werden können, reicht von ADR-Gefahrgutvorschriften über Ladungssicherung und Schadensversicherung bis zu Disposition und Zollthemen. Die Kurse „Vom Anfänger zum Disponenten“, „Kundenakquise“, „Ladungssicherung“, „Englisch für Disposition“ und „LKW-Technik“ können bereits gebucht werden, die übrigen Kurse gehen in den nächsten Wochen online. Alle Lerninhalte sind von Fachkräften mit langjähriger Erfahrung in der Logistikbranche ausgearbeitet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der INN-ovativ KG aus Kiefersfelden."Jetzt nichts mehr verpassen und kostenlos den Disponaut Newsletter abonnieren"

„,Spedifort' eröffnet nahezu jedem Mitarbeiter vielfältige Möglichkeiten fürs berufliche Weiterkommen“, sagt Andreas Rinnhofer, Geschäftsführer von INN-ovativ. „Vor allem Kollegen, die ihre Berufslaufbahn in der Logistik beginnen oder von anderen Berufen hierher wechseln, haben einen leichteren Start.“ Rinnhofer, Inhaber der Unternehmensberatung AdviseR in Kufstein (Tirol), hat INN-ovativ gemeinsam mit der Dettendorfer-Gruppe, Nussdorf/Inn, gegründet. Das Joint Venture will mit digitalen Weiterbildungsangeboten neue Logistikmitarbeiter schneller in den Betrieb integrieren und ihre erfahrenen Kollegen fit für kommende Branchenanforderungen machen. „Mit unseren Dienstleistungen können Unternehmen und Mitarbeiter viele gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen leichter bestehen“, betont Rinnhofer.

Von anderen E-Learning-Angeboten unterscheidet sich „Spedifort“ - der Markenname ist aus den ersten Silben von Spedition und Fortbildung zusammengesetzt - in wichtigen Punkten. Jeder Kurs kann in 20 Arbeitstagen absolviert werden. Der Teilnehmer nimmt sich jeden Tag wenigstens 15 Minuten für eine Lerneinheit Zeit und studiert die Kursinhalte ausschließlich online. Er kann jedoch einzelne Aufgaben nur lösen, wenn er mit seinen Arbeitskollegen Rücksprache hält oder Unterlagen seines Arbeitgebers prüft. „Solche Unterbrechungen sorgen dafür, dass der Lehrstoff dauerhaft im Gedächtnis bleibt“, sagt Rinnhofer.

Jede Lerneinheit schließt mit Prüfungsfragen im Multiple-Choice-Verfahren. Am Ende des Kurses muss der Teilnehmer die wichtigsten Fragen nochmals beantworten. Wenn er die Prüfung besteht, kann er das Teilnahmezertifikat sofort einlösen. „Mit ,Spedifort' fällt für Personalabteilungen keine zusätzliche Arbeit an“, sagt Rinnhofer. Bei jährlichen Unterweisungen für Fahrer, Lagermitarbeiter und kaufmännische Angestellte sowie weiteren vorgeschriebenen Weiterbildungen können Personalverantwortliche sofort erfassen, welche Kollegen die Kurse bereits absolviert haben und welche nochmals an die Teilnahme erinnert werden müssen.

Und was kostet „Spedifort“ den Arbeitgebern? Für jeden Kurs fallen pro Teilnehmer 99 Euro an. Wer alle 14 Kurse für kaufmännische Mitarbeiter bucht, zahlt eine Flatrate von 750 EUR pro Person. Wenn ein Mitarbeiter alle Weiterbildungen innerhalb eines Jahres absolviert, kostet jeder Kurs 4,46 EUR im Monat. Außerdem können Arbeitgeber unternehmensindividuelle Weiterbildungen mit besonderen Qualifikationsanforderungen in Auftrag geben. „Auch für Industrie- und Handelsunternehmen, die die Mitarbeiter der Logistikdienstleister in die Besonderheiten ihrer Versandlösungen wie beispielsweise Ladungssicherungen für sehr empfindliche Produkte einführen wollen, entwickeln wir E-Learning-Kurse“, sagt Rinnhofer."Jetzt nichts mehr verpassen und kostenlos den Disponaut Newsletter abonnieren"

Das neue Angebot wird eigenen Angaben zufolge rege nachgefragt. Wenige Wochen nach dem Start hätten bereits bekannte Speditionen und Logistikunternehmen aus Deutschland und Österreich Kurse auf „Spedifort“ gebucht. Auch Verlader aus Industrie und Handel, LKW-Hersteller, Versicherungen, Telematikanbieter und andere Marktteilnehmer äußern ihr Interesse an „Spedifort“. Über das Angebot können sich Unternehmen auf der Messe transport logistic in München, 9. bis 12. Mai, in der Halle B5/Stand 315/414 informieren. (tof)

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