27. Mai 2019

tl 2019: Spedifort präsentiert "Speedpack"

Viele Logistikunternehmen haben externe Dienstleister als Gefahrgut- oder Datenschutzbeauftragte engagiert, weil sie deren Fachgebiete nicht zu ihren Kernkompetenzen zählen. Jetzt können sie mit Spedifort (www.spedifort.com) einen Beauftragten für E-Learning gewinnen. Die E-Learning-Plattform, die von Inn-ovativ KG, Kiefersfelden, entwickelt worden ist, bietet ab sofort die Dienstleistung „Speedpack“ an. In Absprache mit ihren Unternehmenskunden ermitteln die Weiterbildungsexperten von Spedifort in regelmäßigen Umfragen und Gesprächen mit Mitarbeitern deren Qualifizierungswünsche bzw. – bedarf, arbeiten entsprechende Qualifizierungsangebote in digitalen Formaten aus und implementieren diese im geschützten Bereich des Portals. „Für jeden Mitarbeiter fällt regelmäßig Weiterbildungsbedarf an“, sagt Andreas Rinnhofer, Geschäftsführer von Inn-ovativ KG. „Mit ‚Speedpack‘ entlasten wir Arbeitgeber in einem Betriebsbereich, der während der letzten Jahr stetig an Bedeutung gewonnen hat.“

Die Arbeitgeber können die Inhalte für solche Kurse und Seminare selbst entwickeln, bei Spedifort in Auftrag geben oder bei Drittanbietern einkaufen. Spedifort bietet auch über 20 fachspezifische Kurse zu den Themen Transport und Logistik. Auch bei den Formaten haben sie die Wahl. Der Mitarbeiter kann mit Powerpoint - Unterlagen und Videos arbeiten sowie mit interaktiven Tools Testfragen beantworten und Aufgaben lösen. Selbstverständlich werden auch gängige E-Learning Formate unterstützt.  Die Spedifort - Experten empfehlen regelmäßiges Lernen in kleinen Einheiten (sog. Microlearning) an möglichst jedem Werktag. Die Mitarbeiter werden per E-Mail oder SMS an bevorstehende Qualifizierungsmaßnahmen erinnert, der Arbeitgeber kann in einem Dashboard sehen, wie sein E-Learning - Angebot nachgefragt wird. Ein erfolgreicher Probelauf für „Speedpack“ mit einem größeren Logistikdienstleister, der knapp 500 Mitarbeiter beschäftigt, ist gerade abgeschlossen worden. „In kleineren Sessions à 60 Minuten, insgesamt jedoch nicht mehr als vier- bis fünfstündigen Gesprächen klärt der Arbeitgeber mit uns alle Einzelheiten“, sagt Rinnhofer. „Alle weiteren Arbeiten für ‚Speedpack‘ übernehmen die Speditfort - Experten. Somit benötigen wir von unseren Kunden maximal einen halben Arbeitstag.“

Spedifort steigt 2020 in die Weiterbildung für Berufskraftsfahrer ein und das Länderübergreifend, egal ob in Deutschland BKF-Weiterbildung genannt oder in Österreich C95. Außerdem bereitet Inn-ovativ eine zweite Plattform vor. Ab 2020 wird der Dienstleister Aus- und Weiterbildungsinhalte für Berufskraftfahrer anbieten. „Die Kursinhalte sind bereits produziert“, verrät Rinnhofer. Jetzt werden er und seine Mitarbeiter Gespräche mit Ausbildungsbetrieben und -stätten aufnehmen, welche diese Inhalte für die Fahrerqualifizierung verwenden wollen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen macht eine Zusammenarbeit mit Inn-ovativ Sinn, weil sie dann nicht in eigene Plattformen investieren müssen.

Weiter investiert die Plattform in künstliche Intelligenz (KI). Einen ersten Probelauf mit entsprechenden Tools startet sie im Herbst mit „Logi“, einem Chatbot für die Kommunikation mit den Nutzern. Der virtuelle Mitarbeiter wird Fragen zu Preisen, Services, Lehrstoff und anderen Inhalten selbstständig beantworten und erst dann einem Mitarbeiter weiterleiten, wenn er selbst nicht helfen kann. Weil er dank des KI-Tools ständig hinzulernt, wird dies immer seltener der Fall sein.

Inn-ovativ KG, der Betreiber von Spedifort, ist die erste Branchenlösung im Bereich E-learning für Spedition und Logistik. Auf Spedifort wurde bis dato über 20.000 Kurse erfolgreich abgeschlossen. Spedifort wird als Weiterbildungsmasnahme vom BAG gefördert und ist Bildungsträger nach AZAV.

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