|  28. März 2018

Duisport investiert kräftig

Der Duisburger Hafen wird die Investitionen zu Verbesserung von logistischen Dienstleistungen und der internationalen Präsenz entlang der neuen Seidenstraße deutlich aufstocken. „In den kommenden drei Jahren wollen wir 140 Mio. EUR für verschiedene Projekte ausgeben“, sagte Duisport-Vorstandschef Erich Staake. Zum Vergleich: In den Vorjahren wurden rund 20 Mio. EUR pro Jahr aufgewendet. 

Diese Anstrengungen würden sich im Ergebnis der kommenden Jahre niederschlagen, das nicht mehr so positiv ausfallen werde wie 2017, „aber es ist notwendig, um international bestehen und neue logistische Angebote kreieren zu können“, sagte Staake. Ein zweiter wichtiger Punkt in der künftigen Strategie ist die Digitalisierung. „Wir haben da ein Dutzend Projekte angestoßen, für das jetzt qualifiziertes Personal gesucht wird“, so der Duisport-Chef.

Im vergangenen Jahr hat die Duisburger Hafen AG ihre Geschäfte auf den Feldern Infra- und Suprastruktur und Verpackungslogistik ausbauen können und mit Kontraktlogistik (Bohnen-Übernahme) ein neues Standbein geschaffen. Lediglich das Segment logistische Dienstleistungen verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4 Prozent auf 75,8 Mio. EUR.  Dennoch ist die Gesamtbilanz der Gruppe positiv. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 250 Mio. EUR. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 2 Prozent auf 41 Mio. EUR und als Ergebnis vor Steuern sprangen 22 Mio. EUR heraus, 16 Prozent mehr als 2016.

Im Umschlaggeschäft lief es für die Duisport-Häfen besser als für die ebenfalls in der Gesamtsumme von 130,6 Mio. t eingerechneten Werkshäfen. Die Duisport-Gruppe steigerte ihren Anteil um 2,1 Prozent auf 68,3 Mio. t.  Immer noch starke Wachstumswerte lieferte der Containerumschlag mit einem Plus von 11 Prozent auf 4,1 Mio. Teu.

Die Grenze von 5 Mio. Teu sei in Sichtweite, weshalb der Duisburger Hafen Flächen optimiert und neue erschließen will. In der Planung ist eine neue Fläche von 45 ha im Rheinland, die Duisport mit einem Großkonzern neu konzipieren will. Staake wollte zu weiteren Details keine Auskunft geben. Dagegen wird es in Krefeld eine Neuerung geben. Von der Neska will der Duisburger Hafen 50 Prozent des Krefelder Container Terminals erwerben. Dort soll eine Umschlaganlage für das wachsende Segment der unbegleitet transportierten Trailer enstehen.

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