10. August 2018

Maersk senkt Erwartungen

Der Konzern A.P. Moeller-Maersk hat die Gewinnaussichten für das laufende Jahr heruntergeschraubt. Der Marktführer unter den Container-Linienreedereien rechnet nunmehr mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen  von 3,5 bis 4,2 Mrd. USD. Bislang war der Konzern von einem Ebitda von 4 bis 5 Mrd. USD ausgegangen. Als Begründung nennt Maersk insbesondere die gestiegenen Bunkerpreise.

An der Börse sorgte die Mitteilung dennoch für einen Kurssprung der Maersk-Aktie. Analysten hatten die höheren Bunkerpreise längst in ihren Erwartungen berücksichtigt. Für Hoffnung sorgte vielmehr die Aussage von Maersk, wonach sich die Frachtraten vom Rückgang während des zweiten Quartals erholt hätten und sich der Umsatz gut entwickle. Dadurch viel die Gewinnwarnung nicht so hoch aus wie von Analysten zunächst befürchtet.

Unmittelbar nach Bekanntgabe gaben die Papiere von Maersk um 7 Prozent nach, sprangen dann aber 6 Prozent über den Eröffnungskurs des Tages und lagen am späten Nachmittag bei 8.858 DKK. Hedgefonds hatten zuvor aufgrund der weltweiten Handelskonflikte auf einen sinkenden Kurs gewettet. (fab/jpn)

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