05. Februar 2018

Kommission warnt vor „hartem“ Brexit

Bei einem „harten“ Brexit müssen Unternehmen für die Ein- und Ausfuhr bestimmter Waren von und nach Großbritannien Genehmigungen einholen. Darauf weist die EU-Kommission in einem aktuellen Informationsblatt hin. Wenngleich die genauen Modalitäten des Brexit bisher völlig unklar sind, empfiehlt die Kommission Unternehmen, sich auf das Szenario eines Brexit ohne Austrittsabkommen vorzubereiten. Wie die Hamburger Zollakademie (HZA) mitteilt, würde Großbritannien in diesem Fall am 29. März 2019 zollrechtlich zu einem Drittland – für Waren wie Abfälle, gefährliche Chemikalien, Militärgüter, Dual-Use Güter etc. wären Ein- beziehungsweise Ausfuhrgenehmigungen einzuholen. (hec)

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